Dr. med. Olaf Wölfle

1976 - 1978

Studium der Humanmedizin an der Julius-Maximilians-Universität Würzburg

1978 - 1982

Studium der Humanmedizin an der Johann Wolfgang Goethe-Universität Frankfurt am Main

April 1982

Approbation

Mai 1982

Promotion zum Doktor der Medizin

Juni 1982-August 1983

Grundwehrdienst als Stabsarzt an der Hochschule der Bundeswehr in Hamburg

1983-1992

Facharztausbildung zum Arzt für Chirurgie in den Kliniken des Main-Taunus-Kreises

Jan. 1991

Anerkennung zum Facharzt für Chirurgie

1992

Assistenzarzt an der Klinik für Gefäß- und Thoraxchirurgie des Nordwestkrankenhauses Frankfurt am Main

1993

Assistenzarzt in der Chirurgischen Klinik I der Kliniken des Main-Taunus-Kreises

Mai 1995

Schwerpunktbezeichnung "Visceralchirurgie"

1994 - 1998

Assistenzarzt an der Klinik für Plastische, Hand- und Wiederherstellungschirurgie der Kliniken des Main-Taunus-Kreises

Mai 1997

Zusatzbezeichnung "Handchirurgie"

Mai 1999

Teilgebietsbezeichnung "Plastische Chirurgie"

seit August 1998

Oberarzt an der Klinik für Plastische, Hand- und Wiederherstellungschirurgie der Kliniken des Main-Taunus-Kreises

seit Nov. 2000

Leitender Oberarztes der Klinik und ständiger Vertreters des Chefarztes

März 2003

Anerkennung zum Diplom-Gesundheitsökonom (Oec.med )

April 2006

Zusatzbezeichnung "Notfallmedizin"

seit Sept. 2007

Leitender Oberarzt an der Klinik für Plastische, Hand-und Rekonstruktive Chirurgie der Kliniken des Main-Taunus-Kreises

seit März 2013

Kommissarischer Leiter der Klinik für Plastische, Hand-und Rekonstruktive Chirurgie der Kliniken des Main-Taunus-Kreises

seit März 2013

Belegarzt der Main-Taunus-Privatklinik

Plastisch-rekonstruktive Chirurgie

Das Aufgabengebiet der plastisch-rekonstruktiven Chirurgie ist die Wiederherstellung der Körperoberfläche (Form) und/oder der Körperfunktion nach Unfällen, Tumoroperationen oder angeborenen Fehlbildungen.

Hierzu zählen

  • die Deckung von Oberflächendefekten nach Tumoroperationen, so auch des Gesichtes,
  • die Wiederherstellung der Brust nach Brustkrebsoperationen
  • die Deckung entstandener Defekte oder instabiler Narben nach Bestrahlungstherapien,
  • die Deckung von Drucknekrosen (Decubitus) bei bettlägerigen Patienten,
  • die Überbrückung knöcherner Defekte oder
  • die Weichteildeckung nach Unfällen oder Weichteilinfektionen,
  • die Weichteildeckung nach Unfällen oder Weichteilinfektionen,
  • der funktionelle Muskelersatz,
  • die motorischen Ersatzoperationen zur Behandlung irreparabler Funktionsverluste der Extremitäten und vieles mehr.

Im Bereich der plastisch-rekonstruktiven Chirurgie werden in unserer Klinik insbesondere schwere Haut- und Weichteildefekte nach Unfällen, radikal entfernten Tumoren oder schweren Wundinfektionen, die zu einem Substanzdefekt des Haut-/ Weichteilmantels geführt haben, vorgenommen.

Um funktionelle Strukturen wie Nerven, Knochen, Gefäße und Sehnen vor dem Austrocknen und vor Keimbesiedelung zu schützen, muss eine Deckung durch einen Ersatz des Weichteilgewebes erfolgen. Hierzu werden je nach Art und Lokalisation der Defektwunde verschiedenste Operationstechniken angewandt.

Kleinere Defekte können in der Regel durch Verschiebungen von benachbartem Gewebe vorgenommen werden, bei größeren Weichteildefekten wird häufig eine sogenannte freie Lappenplastik bzw. mikrochirurgische Transplantation von Weichteilgewebe erforderlich.

Fehlende muskuläre Funktionen nach schweren Nervenverletzungen können beispielsweise durch moderne Techniken der Muskelersatzoperationen durchgeführt werden und dadurch die Funktion wiederhergestellt werden.